Die vielen Pkw auf dem Truppen-Parkplatz in Hinwil liessen mich bei meiner Ankunft schnell erahnen, dass die Teilnehmerschar nicht gerade kleine sein dürfte, welche sich bereits eingefunden hatte.
Reges Treiben herrschte im Eingangsbereich der Truppen-Unterkunft, wo vorschriftsgemäss der Führerausweis kontrolliert und natürlich die Gruppeneinteilung bekanntgegeben wurde.
Anwesend waren überwiegend «Grün-Gekleidete» (AdA bzw. ehemalige AdA), wie auch einige «Blau-Gekleidete» (Polizei) und bereits ein Jungmotorfahrer.
Nach einem kurzen Infoteil durch unseren Technischen Leiter, wurden im Freien die Gruppen anhand der zuvor bekanntgegebenen Zuteilung gebildet.

Zu Fuss ging es anschliessend auf die Plätze des Logistikcenter Hinwil, wo als erstes ein kleiner mündlicher Auffrischungsblock auf uns wartete – Thema: «korrektes Abschleppen». Unter kundiger Leitung unseres Gruppenchefs konnten alle Gruppenteilnehmer ihr Wissen einbringen und so zur Wissensauffrischung beitragen. Es ist schon spannend, was man in den Jahren an Wissen so alles verdrängt bzw. wie verschieden die Prioritäten in der Handhabung bei den einzelnen Teilnehmer sein können – gut also, dass wir dieses wichtige Thema wieder repetieren konnten.

 


Bis zur Znünipause stand im Anschluss ein abwechslungsreicher Manövierparcour auf dem Programm, bei welchem jeder Teilnehmer wieder die Handhabung der verschiedenen Armee-Fahrzeugtypen üben konnte.
Zuvor musste aber noch ein sauberer TPD (Tagesparkdienst) bei den Fahrzeugen gemachten werden, wobei ich dann «leider» einen Gruppenkameraden etwas «eingeräuchert»  habe – man steht aber auch nicht so exponiert neben einem STEYR beim Kaltstart *grins*.

 

 


 
Motiviert ging es von der Znünipause auf die vorbereitete Fahrstrecke, wobei jeweils im Zweier-Team und mit Hilfe von Kartenmaterial gefahren wurde. An vorbestimmten Plätzen wurde dann ein Fahrerwechsel und oder ein Fahrzeugwechsel vorgenommen, so dass jeder ausreichend Fahrpraxis sammeln konnte.
Die Strecke im Raum  «Zürich-Oberland» führte uns über teils schöne, wenig befahrene Landstrassen und das bei einem absoluten Traumwetter – Sonne und blauer Himmel pur!

 



Pünktlich in Hinwil wieder angekommen, gab es für alle Teilnehmer ein feines «Riz Casimir» mit Salat und einem grossen Kuchenstück zum Dessert. Das dreiköpfige Küchenteam hatte dabei ausgezeichnete Arbeit geleistet und verdient ein grosses Kompliment und Dankeschön!
Die Fahrroute am Nachmittag – zeitlich bedingt immer die längste Strecke des Tages – führte uns über den «Hinterthurgau», durch das «Zürcher-Weinland» zurück nach Hinwil. Wieder wurde fleissig der Fahrersitz und oder der Fahrzeugtyp gewechselt.

 


Als Navigator mit dabei auf den Fahrzeugen mit drei Sitzen waren die Jungmotorfahrer, welche bei uns ihren Sektionskurs absolvierten und am Vormittag ihr eigenes betreutes Programm hatten.  Diese Sektionskurse dienen einerseits den Jungmotorfahrern für die Vorbereitung auf die Rekrutenschule und anderseits um die Interessensförderung an unserer Vereinstätigkeit – wir sind um aktive Neumitglieder dankbar und auch angewiesen!
Als letzte Arbeit stand das Betanken, Waschen und Abstellen der verwendeten Fahrzeuge auf dem Programm – bei um die 80 Teilnehmer ein nicht zu unterschätzender Aufwand. Jeder hatte seine Aufgaben, so dass auch dieser Kursteil ohne grössere Probleme erledigt werden konnte.



Mit einer Schlussbesprechung innerhalb der einzelnen Gruppen endete dieser aus meiner Sicht erfolgreiche und interessante Kurstag – meines Wissens ohne Zwischenfälle.
Mein Dank gilt allen Vereinsfunktionären und Helfern, welche durch ihren Einsatz diesen Kurstag ermöglicht haben – ganz herzlichen Dank!

Peter Dörig