BriefingBei regnerischen 14° versammelten sich am Samstag Morgen, 07:00 Uhr, 28 Angehörige des MVZO im ALC Hinwil um an der Kollektivfahrschule teilzunehmen um ihr persönliches Fahrtraining zu verbessern. Nach der Kontrolle der Fahrausweise erfolgte das Briefing des Tages und der Fahrstrecke.  

 

 

Dafür wurde uns eine umfangreiche, gebundene, 20 Seiten umfassende Plandokumentation von Sdt Peter Dörig verteilt. Dabei stellte ich sofort fest, dass hinter dieser Dokumentation, in Form einer Broschüre, sehr viel Arbeit steckte. Beim Durchblättern dieser waren fast alle ‚Verfahr Möglichkeiten’ ausgeschlossen, da zu den grossen Plänen auch immer eine Detailplanansicht abgebildet war. Es machte richtig Freude als Beifahrer die Pläne zu lesen und dem Fahrer den Weg zu weisen.

 Für diesen Tag stellte uns das ALC Hinwil total:

  • 12 IVECO Trakker mit 11 Anhängern
  • 1 Duro
  • 1 Mercedes G mit Anhänger

Los geht'szur Verfügung um die geplante Strecke unter die Räder zu nehmen.

 

Nach der Fahrzeugzuteilung erfolgte der Marschparkdienst an den Fahrzeugen und die Kollektivfahrschule konnte starten

Es würde zu lange dauern, wenn ich die ganze Strecke (ca. 260 km), sowie die neun Fahrerwechselstellen beschreiben würde, daher verweise ich an dieser Stelle auf den Streckenplan, welcher wir mittels Mail erhalten haben. Streckenplan Download als PDF

in Reih und Glied

 

Pünktlich zur Mittagszeit hat uns Peter Dörig in Oberriet SG, auf den Werkhof der Feuerwehr gewiesen, wo wir die 12 Anhängerzüge und die ‚Kleinen’ parkieren konnten.

guten Appetit! 

 

 

 

Im nahegelegenen Restaurant Löwen wurde uns ein feines Mittagessen serviert. Dazu mussten wir nicht lange warten und hatten so sogar Zeit um bei einem Kaffee noch etwas die Kameradschaft zu pflegen.

 

 Husch in Aktion

Frisch gestärkt ging es auf den weiteren Weg über das St. Galler Rheintal zurück ins schöne Zürcher Oberland. Das Wetter spielte leider nicht mit, denn es regnete praktisch den ganzen Tag. Dies störte uns jedoch nicht, da wir ja in den warmen Fahrzeugen sassen.

weiter geht's 

Trotz der super Plandokumentation haben doch ein paar der Fahrer oder weil der Beifahrer nicht aufgepasst hat, einen falschen Weg eingeschlagen, was aber im Endeffekt niemandem gestört hat. Zurück in der heimatlichen Basis Hinwil (15:45 Uhr), wurden die Fahrzeuge aufgetankt und wie üblich gereinigt. Alle 14 Fahrzeuge legten an diesem Tag eine Strecke von total 3780 km zurück und verbrauchten dafür 1630 Liter Diesel. Weiter wurden die AdBlue Tanks mit 83.5 Litern aufgefüllt, was aber nicht heisst, dass soviel wässerige Harnstofflösung für diese Strecke verbraucht wurde! 

Rückweg

 

 

Bei der Schlussbesprechung wurde dem Ersteller der Plandoku ein würdiger Applaus gegeben. Gemäss Peter Dörig erstellt er gerne solche Broschüren und bezeichnet dies als sein Hobby. Was der ‚Endkunde’ nicht weiss, dass eine solche Arbeit mit der Software Adobe In Design sehr komplex und aufwendig ist, da ich selbst schon Fotodokumentationen damit erstellt habe.

 

Pünktlich um 17:00 Uhr erfolgte das Abtreten der Mot-Fahrer und ich stellte fest, dass dieser Tag wie im Flug verging, obwohl wir mit langsamen Diesel Fahrzeugen unterwegs waren. Es war sehr lehrreich und hat, wie immer, Spass gemacht mit den Armeefahrzeugen fahren zu dürfen. An dieser Stelle gebührt mein Dank an die Organisatoren eines solchen Anlasses.

02.09.18 / FachOf Heiner Thomann